Armenisches Genozid-Museum
Dieses Gedenkmuseum ehrt die 1,5 Millionen Menschen, die während des armenischen Genozids, der von 1915 bis 1923 durch das Osmanische Reich verübt wurde, ihr Leben verloren haben.
Im Inneren können Besucher die Dauerausstellung erkunden, die Fotografien, historische Dokumente und persönliche Zeugnisse umfasst und einen umfassenden sowie bewegenden Einblick in die tragischen Ereignisse dieser Zeit bietet.
Zum Museumskomplex gehört eine beeindruckende zentrale Gedenkstätte mit einer ewigen Flamme, die die Wiedergeburt des armenischen Volkes symbolisiert. Die Mission des Museums besteht nicht nur darin, Wissen zu vermitteln, sondern auch das Andenken an die Opfer und Überlebenden dieses dunklen Kapitels der armenischen Geschichte zu bewahren.
Auf dem Gelände finden Sie zahlreiche immergrüne Bäume, die von Regierungen verschiedener Länder, Gemeinschaften, Familien, Überlebenden und Einzelpersonen zum Gedenken an die Verstorbenen gepflanzt oder gespendet wurden.
Museum der Geschichte Jerewans
Beim Erkunden der drei Etagen des Museums der Geschichte Jerewans (das sich im selben Gebäude wie das Rathaus befindet) erfahren Sie mehr über die verschiedenen Epochen, die die armenische Hauptstadt geprägt haben – von der prähistorischen Zeit bis zur Gegenwart.
Entdecken Sie interaktive Ausstellungen, Kunstwerke, Keramik, audiovisuelle Präsentationen und vieles mehr über diese außergewöhnliche Stadt, die über 2.800 Jahre alt ist.
Haus-Museum von Lusik Aguletsi
Die Ethnografin Lusik Aguletsi war besonders dafür bekannt, dass sie bis ins späte 20. Jahrhundert stolz den „Taraz“, die traditionelle armenische Tracht, in Jerewan trug – selbst zu einer Zeit, als diese bereits aus der Mode gekommen war.
In ihrem Haus-Museum können Besucher in die lebendige Welt von Aguletsi eintauchen, in der Kreativität in jeder Ecke spürbar ist. Der Ort würdigt ihren künstlerischen Geist und gibt Einblicke in ihr Leben und Vermächtnis durch ihre selbst entworfenen Kleidungsstücke sowie ihre Sammlung von Teppichen, Schmuck und weiteren Kunstobjekten.
Sergej-Paradschanow-Museum
Dieses Museum bewahrt das avantgardistische Erbe des berühmten armenischen Filmregisseurs Sergej Paradschanow und zeigt eine umfangreiche Sammlung seiner einzigartigen Werke.
Besucher erleben die außergewöhnliche Vorstellungskraft des Künstlers anhand von kunstvollen Collagen, Installationen und seiner berühmten Filmografie.
Die sorgfältig gestalteten Ausstellungsräume vermitteln einen persönlichen Einblick in Paradschanows unkonventionelle künstlerische Sprache und zeigen auch seine Herausforderungen im Umgang mit der sowjetischen Zensur.
Militärmuseum „Mutter Armenien“
Unter der beeindruckenden Statue der **Mutter Armenien („Mayr Hayastan“) ** können Besucher einen wunderschönen Blick über Jerewan genießen.
Das Denkmal erinnert an den Mut und die Opferbereitschaft der armenischen Streitkräfte und erzählt die Geschichte von Heldentum und Widerstandskraft im Rahmen der militärischen Vergangenheit Armeniens.
Das Museum befindet sich im Sockel des Denkmals und präsentiert historische Ausstellungen zur armenischen Militärgeschichte.
Haus-Museum von Martiros Saryan
Dieses Museum war einst das Zuhause des berühmten armenischen Malers Martiros Saryan.
Es beherbergt zwei Etagen mit seinen kleineren Gemälden (während sich viele seiner bekanntesten Werke in der Nationalgalerie am Republikplatz befinden) sowie original erhaltene Räume aus der Zeit, in der der Künstler dort lebte.
Saryan meisterte die Darstellung der leuchtenden Farben der armenischen Landschaft auf eine einzigartige Weise, die Kunstliebhaber seit Jahrzehnten begeistert.